Folgende Berichte finden Sie hier:

Teil 01 - Alte Emscherlauf in der Brandheide

Teil 02 - Fachwerkhaus Sachsenstraße 6

Teil 03 - Geschichte der Wassermühle in Suderwich

Teil 04 - Impressionen aus der Brandheide

Teil 05 - Rombecksche Haus

Teil 06 - Naturschutzgebiet Brandheide

Teil 07 - St. Johanneskirche und Suderwich von oben

Teil 08 - Alte St. Johanniskirche

Teil 09 - Evangelische Gemeinde in Suderwich

Teil 10 - Geschichte Naturfreibad Teil 1

Teil 11 - Bombenkrater

Teil 12 - Drohende Schließung des Naturfreibads

Teil 13 - Tigsteen

Teil 14 - Supermond über Suderwich

Teil 15 - Kawamataturm am südlichen Rand der Brandheide

 

 

Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 1

Alte Emscherlauf in der Brandheide

Da in diesen Tagen man kaum etwas anderes als Corona lesen und hören kann, versuchen wir ein wenig das Gemüt aufzulockern und in lockerer Reihenfolge Interessantes aus Suderwich zu berichten, absolut virenfrei :-)

Heute:

Folge 1:

Der alte Lauf der Emscher durch die Suderwicher Brandheide: hier lief vor ca. 100 Jahren zum letzten Mal Emscher Wasser hindurch, heute kann man die Höhe des Grundwasserspiegels in der alten Trasse erkennen. Er hat sich hier von den trockenen Sommern erholt, was man von den Bäumen leider noch nicht sagen kann.

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Interessantes, coronafeies, aus Suderwich, Folge 2:

Fachwerkhaus Sachsenstraße 6
Das Haus der Eheleute Sindern, Karl Sindern war unser ehemaligen Marzipankonditor aus Suderwich, ist ein besonders gutes Beispiel für dörfliche Kleinbauernhöfe, es wurde um 1700/1730 erbaut mit niedriger Geschosshöhe. Der Giebel des Wohnteils steht Richtung Alter Kirchplatz.
Es ist zweigeschossig, der ehemalige Stallteil daran angebaut.
Ursprünglich wurde das Gebäude als Bauernhaus genutzt und war vor 1907 Wohn- und Betriebssitz eines Schweinehändlers, danach im Besitz des Schuhmachermeisters Hermann Sternemann.
Seit 1976 gehört es den Eheleute Sindern, die es ca. 10 Jahre lang als Marzipanstube nutzten, es aufwändig restaurierten und zum Wohnhaus umbauten.
Ein wirklich schönes Schmuckstück für den Suderwicher Dorfkern!

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Interessantes, coronafeies, aus Suderwich, Folge 3:

Wassermühle in Suderwich
Heute gibt uns der Vorsitzende des VV´s, Markus Flögel, einen Einblick in die Geschichte der Suderwicher Wassermühle.
Der Film wurde von unserem Vereinsmitglied Heinz Großmann erstellt, von dieser Seite vielen Dank für die gemachte Mühe.
Der Film ist ca. 5 Jahre alt, hat aber an seiner geschichtlichen Relevanz nichts verloren

Hier kommen Sie zu dem Film: Film Geschichte Wassermühle

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Interessantes, coronafeies, aus Suderwich, Folge 4:

Bilder Brandheide
Heute gibt es etwas zum Anschauen und hoffentlich auch genießen, einige Impressionen aus der Suderwicher Brandheide, wir hoffen, dass es euch gefällt.

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 5

Rombecksche Haus

Vielen ist es sicherlich noch nicht aufgefallen, da hinter Bäumen und viel Grün nicht so auffällig wie das Haus der Familie Sindern.
Wir reden hier vom Rombeckschen Haus. Das Fachwerkhaus liegt an der Ecke Sachsenstraße/Lülfstraße. Es ist ca. 280 Jahre alt und, das ist schon etwas ganz Besonderes, seitdem ununterbrochen im Besitz der Familie Rombeck.
Errichtet wurde es von Ian Hinderich Rombeck und Anna Catrina Halmans.
Es ist typisch für einen dörflichen Bauernhof und ist als solcher auch lange Zeit genutzt worden. Zwischen 1982 und 1986 wurde es aufwändig zum Wohnhaus umgebaut.

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 6

Naturschutzgebiet Brandheide

Wer von der Merveldtstraße über die Pöppinghäuser Straße das Erholungsgebiet Brandheide in Suderwich betritt, will sich erholen, aktiv Sport betreiben oder einfach in geselliger Runde den Wald genießen.
Dass die Brandheide nicht nur Landschaftsschutzgebiet ist, sondern auch ein Naturschutzgebiet beinhaltet, wissen nur die wenigsten. Wenn man zwei Brücken über Nebenläufe des Südbruchgrabens Richtung Süden überquert hat, sieht man auf der rechten Seite ein Schild Naturschutzgebiet. Einem Laien ist es nicht unbedingt ersichtlich, warum dieser Bereich noch besser geschützt ist.
Hier handelt es sich um das einzige Niedermoorgebiet im sogenannten Emscherbruch, das ist das alte Überschwemmungsgebiet der Emscher vor dem technischen Um- und Ausbau, der bedingt durch den Bergbau und den damit verbundenen Bevölkerungszuwachs notwendig war.
Im Zweiten Weltkrieg ward die Gegend mehrfach von den Bombengeschwadern der Alliierten heimgesucht, die vom Schiffshebewerk, den Kanälen sowie den Zechen angezogen wurden. Vor allem im Nordosten des Waldes zeugen noch einige Krater von diesem schrecklichen Intermezzo.
Das Moorgebiet ist bereits in der Preußischen Uraufnahme von 1842 verzeichnet, es ist Teil einer ehemals ausgedehnten Niederungslandschaft nördlich der Emscher ("das Bruch").

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 7

St. Johanneskirche und Suderwich von oben
oder im Volksmund Suderwicher Dom

Hierbei handelt es sich um die neue Kirche, der alten Kirche am Dorfplatz, widmen wir einen eigenen Artikel.
Das Baugelände zur Errichtung der Kirche stellte Franziska Ehling zur Verfügung. Geweiht wurde sie am 20.10.1904, sie ist somit 116 Jahre alt und macht für dieses Alter einen doch jugendlichen Eindruck.
Der Turm ist 75 m hoch, und das Kirchenschiff ist 58 m lang und 17 m hoch.
Der Kirchturm birgt 5 Glocken. Eine davon ist die Johannesglocke, eine der ältesten im Vest Recklinghausen.
Wer mehr wissen möchte, wird hier fündig: Geschichte Johanneskirche
Zur Info, die Bilder vom Kirchturm sind ca. 3 Jahre alt, ihr findet sie hier: Suderwich von oben

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 8

Alte Kirche St. Johanneskirche

Einige wenige Bilder und Zeichnungen zur alten Dorfkirche existieren noch und sind diesem Beitrag beigefügt.
Kirchturm und Kirchenschiff hatten je ihre eigene Geschichte. Der im Jahr 1907 vorhandene Turm stammte aus der Zeit um 1630, während das Kirchenschiff 1821/22 neu erbaut wurde.
Der erste Hinweis auf die Entstehung des Kirchturms ist einem Protokoll der im Jahre 1630 im Vest Recklinghausen vom Kölner Kurfürsten durchgeführten Kirchenvisitation (im Prinzip eine Kontrolle der Aufsicht) zu entnehmen. Im Protokoll steht: „Der Kirchturm droht einzustürzen. Er wird von den Nachbarn wieder aufgebaut“.
Er hatte eine Breite von 6,25 m, eine Tiefe von 5,34 m und war mit Turmhelm 32,34 m hoch. Der Turm stand ca. auf der Höhe des damals Tiggeschen Anwesens, heute als Haus Breuckmann bekannt.
Der Kirchturm war mit drei Glocken bestückt, die größte von ihnen ist im Jahre 1513 nicht in Gescher, sondern von Hermann Vogel auf dem alten Kirchplatz in Suderwich gegossen worden. Sie läutet heute immer noch nach über 500 Jahren, Suderwicher Wertarbeit ;-).
Im o. g. Visitationsbericht aus 1630 heißt es zum Kirchenschiff „Die Mauer der Kirche hat an der Ost- und Westseite Risse. Sie müssen dringend mit eisernen Ankern festgemacht werden.“
1821 war es soweit, die Mauern wurden abgetragen und erneuert. Im Mai 1822 wurde die erneuerte Kirche eingeweiht. Der Grundriß des Kirchenschiffes hatte ienen Raum von 10,20 m Breite und eine Länge von 19,63 m. Er sollte Platz für 200 Gottesdienstbesucher bieten.
1907 wurden Turm und Kirchenschiff abgerissen.

Literaturangabe: Festschrift des VV Suderwich-Essel e. V. zum 40jährigen Jubilaeum. Verfasser: Pfarrer i. R. Walter Zillessen

 

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 9

Evangelische Gemeinde in Sudewich

Nachdem wir uns über St. Johannes informiert haben, kommen wir nun zu den evangelischen Suderwichern.

In Suderwich lebten um 1900 ca. 1500 Menschen, die fast alle katholisch waren. Durch die Errichtung der Schachtanlage „Gewerkschaft König-Ludwig“ kamen sehr viele evangelische Christen nach Suderwich. Diese mussten zum Gottesdienst zur Gustav-Adolf-Kirche zum Viehtor in die Stadt, ein evangelischer Friedhof war an der Halterner Straße. Zur Info, die Strecken waren zu Fuß zurück zu legen, einen öffentlichen Nahverkehr von Suderwich in die Stadt gab es noch nicht. Die Strecke von Recklinghausen über Suderwich nach Datteln, es handelt sich um die Linie 3, wurde in mehreren Teilabschnitten ab 1909 bis 1930 gebaut.
Trotzdem der katholische Volksteil der Etablierung einer evangelischen Gemeinde nicht erfreut gegenüberstand, gelang es dieser von der Witwe Hermann Bußmann, geb. Drögehoff ein 8,41 a großes Gelände an der Henrichenburger Straße für 3.500 Goldmark zu erwerben.
Die Zechenverwaltung von König-Ludwig förderte das Bauvorhaben. Sie war bereit, für den Kirchbau und den damit verbundenen sozialen Einrichtungen 4.000 Goldmark zu spenden und eine jährliche Beihilfe von 2.500 Goldmark zu gewähren. Die Genehmigung für den Kirchbau wurde 1906 erteilt.
Wie damals üblich, wurden die Bauarbeiten ortsnah vergeben, für 30.000 Goldmark wurde die Kirche von der Suderwicher Baufirma Wilhelm Isselstein errichtet.
Eingeweiht wurde die Kirche am 02.02.1907.
In der Nacht vom 05. Zum 06. November 1944 wurde die Kirche zu 33% zerstört. Das Dach, Fenster und Türen waren völlig zerstört, das Kircheninventar und die Orgel schwer beschädigt. Ein Bild davon gibt es leider nicht.
Erst am 13.06.1948 war die Kirche provisorisch wieder hergestellt.
1975 wurde der im Krieg schwer angeschlagene Dachreiter auf dem Kirchdach entfernt. Daraus ergab sich die Frage, wie das Glockenproblem zu lösen sei.
Der Vorschlag des Suderwicher Architekten, Bernd Kirchhoff, einen 18 m hohen hölzernen Glockenturm  zu errichten, wurde angenommen. Für 14.000 DM fanden 2 Glocken eine neue Bleibe.
Literaturangabe: zum 80. Jahresjubiläum der Evangelischen Kreuzkirche Suderwich, Verfasser: Pfarrer i. R. Walter Zillessen.

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 10

Die Geschichte des Naturfreibads - Teil 1

Die Geschichte des Naturfreibad Suderwich – Teil 1:
Suderwich hatte mit dem ehemaligen Tillmannschen Ziegelei-Teichgelände eine hervorragende Möglichkeit zur Anlage eines Freibades. Der Teich wurde zudem von eigenen Quellen gespeist. Schon früh wurde dort unerlaubt gebadet. Das hatte erhebliche Gefahren, denn das Wasser war zum Teil mit Schlingpflanzen durchwachsen. Einmal hatte sich ein Brüderpaar darin verfangen. Sie konnten sich nicht mehr daraus befreien und ertranken.
Als 1928 Rektor Hermann Schlömer erster Vorsitzender des Turnvereins „Frisch auf' wurde, pachtete der Verein das Teichgelände und erstellte in freiwilligem Arbeitseinsatz und aus eigenen Mitteln einen Sportplatz mit Freibad. Die Zeche König Ludwig half mit Lieferung notwendiger Materialien. Nach einiger Zeit wurde das Areal auch käuflich erworben. Zur Förderung des Schwimmsports entstand 1928 mit dem SV Neptun Suderwich eine Schwimmabteilung im Verein. Unvergessen sind die Verdienste des Bademeisters Gustav Tietzmann, auf den die Devise zurückgeht: „Jeder Suderwicher ein Schwimmer und jeder Schwimmer ein Retter." 1933 stellte man das Freibad der Allgemeinheit zur Verfügung. Es hatte dann einen großen Zulauf. An heißen Tagen sollen etwa 3 000 Badende gezählt worden sein. Die Stadt Recklinghausen interessierte sich für dieses beliebt gewordene Freibad und kaufte 1941 den Bade- und Sportplatz für 13 000 Mark. Allerdings behielt sich der Suderwicher Verein zunächst das Benutzungsrecht vor.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden konnten nur langsam behoben werden. Bedauert wurde in Suderwich als 1951 SV Neptun den Verein verließ und sich zur Stadt hin orientierte. Das war für Suderwichs Schwimmsport ein herber Verlust. Die Stadtverwaltung machte in den folgenden Jahren große Anstrengungen, das Freibad zu modernisieren. 1957 wurde es neu eröffnet und ein Jahr danach konnten neue Umkleide-und Duschräume in Benutzung genommen werden. 1961 waren dann auch das Nichtschwimmerbecken und die umgebende Grünfläche hergerichtet. In der Folge wurde das Schwimmbad in das benachbarte Sport- und Freizeitgelände einbezogen. Es bleibt der Wunsch, dass in Suderwich nicht nur gebadet, sondern auch wieder Schwimmsport betrieben werden möchte.
Aus Suderwicher Geschichten, Verfasser: Pfarrer i. R. Walter Zillessen

Luftbild von 1926


Freibad um 1934


Freibad ca. 1935


Freibad 1935


Freibad 1938


Freibad 1937


Wasserballmannschaft 1949


Wasserballmannschaft 1950


Lufbild von 2012, Copyright Jörg Gutzeit, Recklinghäuser Zeitung

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 11

Bombenkrater in der Brandheide

Im 6. Teil unserer coronafreien Nachrichten berichteten wir davon, dass im Zweiten Weltkrieg u. a. die Brandheide mehrfach von den Bombengeschwadern der Alliierten heimgesucht wurde, die vom Schiffshebewerk, den Kanälen, den Rütgers Werken sowie den Zechen angezogen wurden. Vor allem im Nordosten des Waldes zeugen noch einige Krater von diesem schrecklichen Intermezzo.
Hier haben wir ein Bild von einem der Krater, der nach über 75 Jahren immer noch existiert und heute ein Feuchtbiotop bildet, wo in einigen Wochen wieder Kaulquappen zu sehen sein werden.

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 12

Drohende Schließung des Naturfreibads in Suderwich

Im Jahr 2005 wollte die Verwaltung das Naturfreibad schließen bzw. privatisieren. Dies war zu dieser Zeit ein Trend in NRW der auch den Suderwichern drohte und dies, obwohl 2 Jahre zuvor sehr viel Geld in die Entschlammung des „Ziegeleiteiches“ investiert worden war.
Daraufhin beschlossen alle Bürgervereine des Stadtteils auf Anregung unseres damaligen Vorsitzenden Horst Huckels, das Freibad zu erhalten.
Die Stadt Recklinghausen nahm daraufhin Verhandlungen mit den Vereinen auf. Federführend hatte sich bald der VV Suderwich-Essel, die SG Suderwich und der im Freibad ansässige Tauchclub Sepia bereit erklärt, eine Vereinbarung mit der Stadt einzugehen, die auf 5 Jahre hin ausgelegt war.
Diese Vereinbarung wurde Anfang 2007 formuliert und vom damaligen Bürgermeister Wolfgang Pantförder, dem Vorsitzenden des VV´s, Horst Huckels, dem Vorsitzenden der SG Suderwich Willi Vollhase und dem Vorsitzenden des TC Sepia, Maik Diekwisch unterschrieben.
Die Vereinbarung beinhaltete, das z. B. Anstricharbeiten, Reparaturarbeiten im Rahmen der Bauunterhaltung, Reinigung der Gehwegplatten und des Beckenumlaufs, die Grundreinigung zur Saisoneröffnung, Strauch- und Grünschnitt und die Organisation eines alljährlichen Freibadfestes zu Gunsten des Freibades, von den Vereinen übernommen wird.
Des Weiteren erklärte sich Horst Huckels und Willi Vollhase bereit, die Koordinierung der Arbeiten zu übernehmen.
Ein kleiner Wermutstropfen war noch zu schlucken, die Öffnungszeiten wurden von 7.00 auf 9.00 verschoben sowie bei mehrtägiger schlechter Witterung (weniger als 20 Grad oder andauernder Regen) schloß das Naturfreibad.
Dieser Vertrag hatte eine Laufzeit von 5 Jahren und wurde seitdem immer wieder erneuert, die Laufzeit ist aktuell bis 2022.
In den letzten Jahren ist deutlich mehr gemacht worden, als in der Vereinbarung abgemacht. Es wurden Sponsoren gesucht für Spielgeräte und gefunden. Mehrere davon stehen den Kindern zur Verfügung. In 2019 waren die Meßdiener sehr aktiv und haben ein Beachvolleyballfeld errichtet.
Von dieser Seite ein herzliches Dank an alle Helfer, die dies ermöglichen!!
Ein Nachtrag, für dieses Jahr ist das Freibadfest für den 20.06. terminiert. Ob dies in der momentanen Situation stattfinden kann, ist fraglich. Wir werden auf dieser Seite über den aktuellen Stand informieren.

2007 - Bürgermeister Pantförder und Landrat Jochen Welt bewundern ihre Bademode


2008 Landrat Jochen Welt und VV Vorsitzender Horst Huckels beim Anschwimmen!


2010 Bild der freiwilligen Helfer


2010 Teichentschlammung


Artikel aus dem Stadtspiegel vom 7.03.2012

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 13

Tigsteen

Gegenüber der Gaststätte Wetterkamp und des Rombeckschen Hauses (s. coronafreies Teil 5) liegt der Tigsteen unter einem Holzkreuz. Dieser Findling steht seit 1937 unter Naturschutz. Der VV ließ 1977 eine Inschrift anbringen, auf der zu lesen ist, dass hier bis 1846 Gemeindeberatungen abgehalten wurden.
Hier wurde auch Schiedsgericht gehalten, d. h. wenn jemand ein Schaf entwendet hatte, wurde an diesem Punkt verhandelt.
Ursprünglich lag der Granitstein auf der anderen Straßenseite, am Rombeckschen Haus, das 1741 noch Tighaus hieß. Daher wird der Stein auch seinen Namen haben.
Der Stein lag an verschieden Stellen in Suderwich. Im Zuge der Errichtung der Wohnbebauung zog er zum Stresemannplatz, von dort aus ging es 1986 zum Alten Kirchplatz, bevor er wieder zu seinem jetzigen Verbleib transportiert wurde.
Bei einem Schnatgang in 2014 wurde vom VV festgestellt, dass das Holzkreuz morsch geworden war. Da der VV u. a. auch aktiv Suderwicher Geschichte lebt, wurde aus der Vereinskasse ein neues Kreuz gestiftet, welches vom Suderwicher Zimmerer Heinrich Göttken gefertigt wurde.



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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 14

Supermond und Sonnenaufgang über Suderwicher Utkiek

Heute, am 08.04.2020, habe ich das nicht alltägliche Ereignis genutzt, kombiniert mit hervorragendem Wetter, ein paar Bilder vom sogenannten Supermond zu schießen.
Da bei Vollmond nun mal bei Monduntergang die Sonne aufgeht, konnte ich es mir nicht verkneifen, auch ein paar Bilder vom Sonnenaufgang zu schießen.
Wir hoffen, dass dies ein wenig zur Ablenkung beitragen kann, bleibt gesund!

Weitere Bilder sind hier zu finden: Bilder Supermond

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Interessantes, coronafreies, aus Suderwich, Teil 15

Kawamataturm am südlichen Rand der Brandheide

Im Rahmen der Aktion „emscherKunst.2010“ hat sich Tadashi Kawamata ( geb. 1953 in Hokkaido, Japan) einen Standort der Nähe des Wasserkreuzes von Emscher und Rhein-Herne-Kanal, wo die Emscher den Kanal unterquert, gewählt. Der Rhein-Herne-Kanal wird zukünftig an dieser Stelle verbreitert, um den Anforderungen der immer größer werdenden Binnenfrachtschiffe zu genügen. Die Emscher soll ebenfalls von der Kloake des Ruhrgebiets zu einem munter fließenden Reinwasserlauf umgebaut werden.
Tadashi Kawamata begleitete diesen zukünftigen Wandel mit der Errichtung eines 12 m hohen und 200.000 € teuren, Turms auf einer Anhöhe südlich der Brandheide, zu dem eine schmale Steganlage führt.
Dieser Holzsteg führt den Besucher durch die Landschaft zum Turm hin: Gewunden steigt der Steg langsam an und vermittelt immer neue Ausblicke auf das Gelände, dessen Höhepunkt mit dem Blick von der Turmplattform erreicht wird. „Der Rundturm selbst erfüllt zwar alle Anforderungen einer funktionalen Architektur, Tadashi Kawamata versteht ihn in konzeptueller Hinsicht aber als Skulptur, als ästhetisch bedingte Form. Gemeinsam mit seinen Assistenten baute Tadashi Kawamata den Turm 2010 im Rahmen der ersten Ausgabe der Emscherkunst. Er trägt ganz bewusst den Charakter des Provisorischen, des Unfertigen und des Vergänglichen.“ – Zitat aus Emscherkunst
Betrachtet werden soll das „Werden und Vergehen“, früher war die Emscher ein wild mäandrierender (mit starken Windungen versehener) Fluß, der zu kaiserlichen Zeiten begradigt und mit Fäkalien bis zum heutigen Tag beschickt wird. Die Renaturierung der Emscher sollte bis 2020 abgeschlossen sein, mittlerweile können wir uns freuen, wenn dies bis 2030 umgesetzt wird.
Ein Spaziergang an der Emscher ohne Fäkaliengerüche in der Nase wäre schon etwas Erstrebenswertes.
Die Bilder vom Sonnenaufgang wurden zur Wintersonnenwende am 21.12. gemacht.

 

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